Goslar-Hahnenklee. Die geplante Sanierung der Bundesstraße 241 zwischen Goslar und Kreuzeck beginnt später als ursprünglich vorgesehen. Nach Abstimmungen mit der ausführenden Baufirma hat die zuständige Landesbehörde den Starttermin auf den 2. August verlegt. Gleichzeitig soll die Bauzeit von zunächst vier auf maximal drei Wochen reduziert werden.
Mit dieser Anpassung reagiert die Behörde auf Kritik aus der Tourismusbranche. Durch die Verschiebung liegt ein geringerer Teil der Bauarbeiten in den Sommerferien, was Betriebe in der Region entlasten soll.
Zuvor hatten sich maßgebliche Vertreter des regionalen Tourismus, darunter Heiko Rataj (Bocksberg- und Auerhahn-Betreiber) sowie Sibyll Lützow (Leiterin des CAREA Residenz Hotels Harzhöhe), gemeinsam mit weiteren Akteuren gegen eine durchgehende Sperrung während der Hauptsaison ausgesprochen. Unterstützt wurde dies durch eine Online-Petition mit mehr als 2.200 Unterschriften.
Die Verantwortlichen bewerten die gefundene Lösung als Kompromiss zwischen wirtschaftlichen Interessen und der Notwendigkeit der Bauarbeiten. Die Sanierung gilt aufgrund der Unfallhäufigkeit auf dem Streckenabschnitt als dringend erforderlich.
Während der Bauphase wird die Strecke vollständig gesperrt. Bis zum Beginn der Arbeiten gilt abschnittsweise eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.
Langfristig werden zudem weitere Maßnahmen diskutiert, um Bauvorhaben künftig besser mit den Anforderungen des Tourismus in Einklang zu bringen.




